Bienengarnelen

Crystal Red

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Autor - Jürgen Mörs / Juli 2011

Artbeschreibung der roten Bienengarnele

Mit eine der schönsten Farbform der Bienengarnele stellt wohl die rote Biene oder kristallrote Garnele dar. In der Artbeschreibung mit dem wissenschaftlichen Namen wurde diese Garnele als "Caridina cf. cantonensis - Crystal Red" weltweit benkannt. Eine genaue Jahresangabe, wann die Crystal Red in der Zucht aus naturfarbenen Bienengarnelen bei Hisagsu Suzuki auftraten, möchte ich nicht beurteilen. Leider stehen dazu in der Literatur und in den einschlägigen Wirbellosenforen abweichende Jahreszahlen. Man kann aber mit einem Auftreten aus den 90ern zur Aquaristik davon ausgehen. Die Crystal Red kommt daher aus Japan aus der Zucht von Hisagsu Suzuki und soll in dieser Farbform nicht in der Natur vorkommen. Von diesen Bienengarnelen der Crystal Red gibt es mittlerweile viele Farbformen und Garnelen mit meist 2-4 weißen Streifen und einem kräftigen Rot sind sehr begehrt. Innerhalb der Wirbellosenszene werden diese Tiere als Super Crystal Red oder Suzuki Crystal Red vorgestellt.

Super Crystal Red

Breeder Christoph Litz

Selektionszucht der Crystal Red

Wer diese Geschöpfe sein eigen nennt, wird um ein selektieren des Weißanteils nicht herum kommen um auch kräftig rote Tiere in einer Gruppe beizubehalten. Es sei denn, man hatte das Glück einen erbfesten roten Stamm der schönen Super Crystal Red zu erhalten, diese aber durchaus ihren Preis hat. Aber auch die Tiere mit höherem Weißanteil können so ihre Reize haben.

Suzuki Crystal Red

Breeder Christoph Litz

Haltung der Crystal Red in der Aquaristik

Auf die Aquariengröße braucht man an dieser Stelle nicht noch einmal näher eingehen, den dies liegt im Ermessen jedes einzelnen Züchters. Die rote Bienengarnele kann gut bei einer Temperatur in den Wintermonaten in einer Kelleranlage zwischen 17°C und 20°C gepflegt werden. Hier wird dann meist eine Vermehrungspause eingelegt. Steigen dann im Frühling die Temperaturen über 20°C, so werden die Weibchen regelmäßig bis zu 30 Eier austragen. Extremtemperaturen von 30°C in den heißen Sommermonaten werden sicher über einen kurzen Zeitraum überstanden wenn man beachtet, dass bei diesen hohen Temperaturen schon ab 27°C ein zusätzlicher Sauerstoffeintrag gewährleistet werden sollte. Nun ist es aber so das in wärmeren Wasser auch die Keimbelastung steigt, den auch diese vermehren sich bei steigenden Temperaturen. Hier sollte nicht panisch versucht werden mit Eisbomben eine Wasserkühlung zu erzielen, sondern lieber, ruhig mit gleichtempariertem und angepassten Wasser zu den Wasserwerten die Wasserintervalle zu erhöhen. Täglich 50% Wasserwechsel sind so anzuraten.

Wasserwechsel

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